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vor gar nicht allzu langer Zeit, erst gegen Ende des letzten Jahrtausends, in Deutschland. Es war zu Zeiten der D-Mark. Die Arbeitsplätze waren sicher, das Wetter entsprach den Jahreszeiten und sonntags zog man sich fein an. Es war einfach eine schöne Zeit!

 

Bei der Bank wurde man noch mit Namen begrüßt – und wenn man sich verabschiedete, hörte man die Worte: „Beehren Sie uns bald wieder“. Die Zinsfestschreibungsverlängerung kam als einfacher Brief nach Hause, wurde unterzeichnet und zurückgeschickt. Das war’s!

 

Und wenn man mal einen finanziellen Engpass hatte, ja dann ging man eben – meist noch bevor man es seiner Frau erzählte – zu „seinem Banker“. Dieser kannte einen ja. Man trug sein Problem vor und im Regelfall wurde einem ausgeholfen (ja, so nannte man das damals). Nicht selten überschritt der Banker dabei auch seine Kompetenzen – aber mit einem „wir regeln das schon“ und dem, oftmals abverlangten Handschlag, ging man erleichtert nach Hause und hatte das Gefühl, gemeinsam etwas geregelt zu haben.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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